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Zahnarzt Charlottenburg, Engin Demirer

Parodontitis­behandlung

Die Parodontitis, oft auch als Parodontose bezeichnet, ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie führt, wenn sie nicht behandelt wird, zu einem Zahnfleischrückgang, zur Schädigung des Kieferknochens sowie zur Lockerung und schließlich zum Verlust des Zahns. Zudem ist erwiesen, dass sich eine Parodontitis auf die Allgemeingesundheit auswirken und beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einen Diabetes oder eine Schwangerschaft negativ beeinflussen kann.

Parodontitisbehandlung

Schonende und effektive Behandlung

Bei der konservativen Parodontitisbehandlung reinigen wir die Zahnhälse ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes von bakteriellen Belägen und Ablagerungen. Reicht dies nicht aus, kann eine chirurgische Behandlung erfolgen: Durch einen kleinen Schnitt im Zahnfleisch legen wir die Wurzel frei, um die betroffenen Bereiche leichter zugänglich zu machen. Wir reinigen und glätten Zahnhals und -wurzel und entfernen Bakterien sowie erkranktes Gewebe. Anschließend wird das Zahnfleisch an den Zahn angelegt und mit einer feinen Naht geschlossen.

Bei einer hartnäckigen Entzündung kann es empfehlenswert sein, die vorhandenen Bakterienarten mit einer mikrobiologischen Untersuchung zu erfassen (Parodontitis-Risikotest). So können wir eine antibakterielle Therapie gezielt auf sie abstimmen.

Ist der Abstand zwischen dem Rand einer künstlichen Krone und dem Zahnfleisch zu gering, kann es durch Reibung zu Reizungen und Entzündungen des Zahnhalteapparates kommen. In diesem Fall führen wir eine chirurgische Kronenverlängerung durch, bei der wir den Kieferknochen rund um die Zahnwurzel minimal abtragen, sodass der erforderliche Abstand hergestellt wird.

Mehr über die Parodontitis und ihre Behandlung erfahren Sie in der Infowelt.